Autriebskraftwerk (AuKW)

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Vorwort zum AuKW:


Seit ungefähr 3 Jahren existiert ein unglaublicher Film im Internet über eine Energiegewinnungsanlage um die 10 kW, hervorgerufen durch Erdanziehung und daraus resultierender Auftriebskraft. Wenn es denn wahr ist und so funftioniert wie es gezeigt wird, dann könnte dieses AuKW auch als eine traumhafte, umweltfreundliche und nachhaltige  Energiegewinnung bezeichnet werden, ohne jegliche Brennstoffkosten. Man könnte es auch als einen Traum der Menschheit bezeichnen.

Anstatt Jubelstürme finde ich im Internet fast nur negatives. Oft wird einfach nur behauptet es sei ein Perpetuum Mobile. Sogar Betrugsvorwürfe findet man, aber niemand unternimmt einen ernsthaften Versuch durch logisches Denken und ohne wilde Mathematik etwas Klarheit zu schaffen. Alles deutet darauf hin, dass es von einigen potenten Konzernen, inklusive Politikern, nicht auf dem Markt gewünscht wird, und eine Ausbreitung verhindert werden soll. 
 
Auf dieser Seite lade ich alle Laien-Physiker +rinnen ein, gemeinsam mit mir nur durch logisches Denken herauszufinden, ob es nun ein Perpetuum Mobile, oder kein Perpetuum Mobile ist.

Zum Einstieg in die Materie hier erst einmal einige allgemein bekannten physikalischen Gesetze die wir kennen sollten, um die Funktion dieses AuKWs auch zweifelsfrei zu verstehen.

1.
Definition eines Perpetuum Mobiles. Aus einer Maschine kann niemals mehr Energie herauskommen als wie hineingegeben wurde. Man kann es auch als ein geschlossenes System bezeichnen.

2.
Ein anderes physikalisches Gesetzt hatte bereits vor 2050 Jahren ein Grieche namens Archimedes herausgefunden. Er sagte: " Die Auftriebskraft ist immer genau so groß wie die Schwerkraft der verdrängten Flüssigkeitsmenge", in unserem Falle ist es  des Wassers.1 Liter Wasser wiegt 1 kg. Eine 1 Liter Flasche gefüllt mit Luft verdrängt unter Wasser einen Liter Wasser, also strebt diese Flasche mit einer Auftriebskraft von1 kg der Wasseroberfläche entgegen.

3. Flüssigkeiten lassen sich nicht komprimieren (zusammendrücken) und unser Wasser hat natürlich auch ein Gewicht wie jeder weiß. Wenn ein 20 m langes Rohr, gefüllt mit Wasser, senkrecht aufgestellt wird, übt dieses Wassergewicht einen Druck auf seine Umgebung und somit auch auf die Rohrwandung aus. Eine Wassersäule von 10 m Höhe erzeugt einen Druck von 1 bar, 20 m Wassersäule erzeugen 2 bar, 30 m 3 bar. Wir erkennen, alle 10 m erhöht sich der Wasserdruck um 1 bar.   

4.Im Gegensatz zum Wasser lassen sich Gase wie unsere Luft  zusammendrücken und mit jeder Druckerhöhung um1 bar verringert sich das Luftvolumen um die Hälfte. Also, 1 Liter Luft, drucklos, füllt ein Volumen von einem Liter aus, was einem Würfel von 10 cm x 10 cm x 10 cm entspricht.  Zusammengedrückt auf 1 bar verringert die Luft ihr Volumen auf nur 0,5 Liter und bei 2 bar wir daraus die Hälfte von der Hälfte, das ergibt ein Volumen von 0,25 Liter.

Wer dieses verstanden hat, muss erkennen, wenn eine 1  Liter Flache mit der Öffnung nach unten unter Wasser gezogen wird, verdrängt sie 1 liter Wasser und strebt deshalb mit  einer Auftriebskraft von 1 kg der Wasseroberfläche entgegen.

Wenn diese Flasche jetzt weiter auf  eine Wassertiefe von 20 m herunter gezogen wird, wo wir einen Wasserdruck von 2 bar vorfinden, dann kann das Wasser von unten in die Flasche eindringen und mit seinen 2 bar Druck die Luft auf ein Volumen von nur 0,25 Liter zusammendrücken. Daraus können wir logisch folgern, dort unten strebt die Flasche auch nur mit einer Auftriebskraft von 0,25 kg der Oberfläche entgegen.

Wenn sich also die Auftriebskraft mit zunehmender Tiefe verringert, dann können wir auch umgekehrt sagen, beim Aufsteigen erhöht sich die Auftriebskraft linear von 0,25 kg bis auf 1 kg, bei unserer gedachten 1 Liter Flasche. Diese sich stetig steigernde Auftriebskraft ist ein Geschenk der Natur und wir erhalten diese kostenlos geschenkt, obendrein noch steuerfrei.

An dieser Stelle wird oft ein gedanklicher Fehler gemacht wenn behauptet wird, der ganze Behälter  wird unten, an der tiefsten Stelle, komplet mit Luft gefüllt. Dem ist nicht so, die Luft füllt nur 25 % (bei unserer gedachten Tiefe von 20 m) seines Volumens aus. Die letzten 75 % werden benötigt damit die Luft Raum hat um sich darin beim Aufsteigen auszudehnen, ohne zu entweichen. Wir wollen ja von der sich steigernden Auftriebskraft unsere freie Energie gewinnen.

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